Die Wanderausstellung wurde im Rahmen des Projektes „Jan Hus 1415 und 600 Jahre danach, Geschichte, Tradition und ihre Präsentation in der Tschechischen Republik und im Europa des 21. Jahrhunderts“ des Hussiten Museums in Tábor realisiert. Das Projekt wurde aus dem Programm NAKI des Kulturministeriums (Projekt-Nr.: DF12P01OVV026) finanziert.
Am 19. Juli wurde eine Sonderausstellung eröffnet, die an das 600. Gedenkjahr der Verurteilung und Verbrennung des böhmischen Reformators, Predigers und Gelehrten Jan Hus als Ketzer durch das Konstanzer Konzil erinnerte.
Jan Hus reiste 1414 von seinem Verbannungsexil auf der Burg Krakovec bei Prag entlang der Goldenen Straße zum Konzil nach Konstanz. Am 17. Oktober kam er auch durch Pommelsbrunn.
Die Ausstellung verdeutlichte die Bedeutung von Jan Hus für die Erneuerung der Kirche, sein Bekenntnis zur Wahrheit und die gemeinsame deutsch-tschechische Geschichte.
Besucher hatten die Gelegenheit, sich zu informieren und sich ein eigenes Urteil über Jan Hus zu bilden.
Wir freuten uns, dank der Förderung durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds diese Sonderausstellung präsentiert zu haben.
Kurator: Helmut Hopfer