Das mittelalterliche Badhaus in Pommelsbrunn – das einzig erhaltene Badhaus im ländlichen Bereich im deutschsprachigen Raum.
Früher hat der Mensch nur in Bächen, Flüssen und Seen gebadet. Später
erst (in der Antike) schuf er sich ummauerte Bäder, die nicht
nur der Reinigung, sondern auch der Geselligkeit dienten. Zur Zeit
des römischen Reiches erlebten die Bäder eine Hochkultur.
Auch im arabischen Kulturkreis waren sie eine Selbstverständlichkeit.
Den Christen waren diese Stätten jedoch als „Orte der
Sünde“ ein Dorn im Auge. Sie zerstörten sie und sahen
auch das Baden an sich als „heidnisch und ungesund“ an.
Selbst in den Klöstern war das Baden zuerst verpönt oder
nur zu besonderen Festtagen gestattet.
Das Museum ist mit einer selbsttätigen Schließanlage mit Münzeinwurf ausgestattet.