Noch vor dem großen Museumsfest im September durfte sich das Heimatmuseum Pommelsbrunn über gleich zwei besondere Besuche freuen.
Am Freitag besuchte Fritz Körber, ehemaliger Bürgermeister von Schwaig und langjähriges Mitglied des mittelfränkischen Bezirkstags, unsere Sonderausstellung „Kriegsende 1945 im Nürnberger Land“. Durch einen Zeitungsbericht war er auf die Ausstellung aufmerksam geworden.
Für Körber war der Besuch auch aus persönlichen Gründen von besonderem Interesse. Als Kind erlebte er selbst Krieg und Nachkriegszeit. Aussöhnung, Völkerverständigung und Frieden wurden später zu einem Schwerpunkt seines jahrzehntelangen politischen und ehrenamtlichen Engagements. Die Erinnerung an Krieg und Diktatur wachzuhalten, ist für ihn deshalb bis heute von großer Bedeutung.
So entwickelte sich aus dem Ausstellungsbesuch schnell ein intensives Gespräch. Körber berichtete aus seinem eigenen Leben und von seinen zahlreichen Hilfsaktionen und Hilfskonvois, unter anderem in die Ukraine und den Kosovo. Dem Museum überließ er außerdem einige von ihm verfasste Texte mit Erinnerungen und Berichten aus dem westlichen Nürnberger Land.
Bereits einen Tag später folgte der nächste prominente Besuch. Pommelsbrunns Bürgermeister Armin Haushahn kam gemeinsam mit seinem Amtskollegen Andreas Mauersberger, Bürgermeister unserer sächsischen Partnergemeinde Mildenau, und dessen Familie ins Heimatmuseum.
Gemeinsam mit Uli Vogel ging es diesmal nicht nur durch die Sonderausstellung, sondern durch das gesamte Museum. Die Vielfalt der Sammlungen und Themen sorgte bei unseren Gästen für einige Verblüffung – denn hinter den Mauern des Pommelsbrunner Heimatmuseums verbirgt sich weit mehr, als man von außen vielleicht vermutet.
Natürlich führte auch dieser Besuch bei der Sonderausstellung „Kriegsende 1945 im Nürnberger Land“ wieder zu Gesprächen über persönliche und familiäre Erinnerungen an Krieg und Nachkriegszeit.
Gerade solche Begegnungen zeigen, was wir mit unserer Sonderausstellung erreichen möchten: Geschichte nicht nur zu zeigen, sondern Erinnerungen wachzurufen, Gespräche anzuregen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Museumsfest am 13. September
Wer die Sonderausstellung noch nicht kennt, hat spätestens beim Museumsfest am Sonntag, 13. September 2026, einen besonderen Grund für einen Besuch in Pommelsbrunn.
Von 11 bis 18 Uhr dreht sich auf dem Dorfplatz Pommelsbrunn vieles um die Sonderausstellung „Kriegsende 1945 im Nürnberger Land“.
Zu sehen sind historische Fahrzeuge aus deutschen und US-amerikanischen Beständen. Dazu gibt es Eintopf aus der Gulaschkanone sowie Kaffee und Kuchen.
Wir laden alle Interessierten, Familien und Geschichtsfreunde herzlich ein, mit uns einen besonderen Museumstag zu verbringen, die Ausstellung zu besuchen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Sonntag, 13. September 2026 · 11–18 Uhr
Dorfplatz Pommelsbrunn

